Workshop: Grenzen schenken – Konsens üben

Konsens ist das magische Wort der sexpositiven Räume, und das ist gut so. Doch wie funktioniert Konsens? Konsens will gelernt sein.

In diesem Kurs geht es darum, zu lernen und zu üben, sich und anderen Leuten etwas Wunderbares zu schenken: Grenzen, Ablehnungen und Klarheit.

Wenn du dich immer wieder fragst:
Woher weiß ich denn, was ich will und was ich nicht will? Wie spüre ich, ob mir etwas gut tut? Wie kann ich “Nein” sagen? Wie kann ich jemanden abweisen, ohne die Person zu kränken? Wieso fällt es mir so schwer “Nein” zu sagen? Wie sage ich, dass eine Berührung noch nicht ganz so ist, wie ich sie gerne hätte? Was mache ich, wenn ich merke, dass ich etwas doch nicht will?

Zielgruppe:
Alle, denen es schwer fällt, ihre Grenzen zu spüren, zu kommunizieren, oder durchzusetzen.
*Frauen, Inter* und Trans*-Personen sind besonders herzlich eingeladen. Bitte um Kontaktaufnahme, falls die Kosten zu hoch sind.

Methode:
Der Inhalt wird flexibel an die Bedürfnisse der Teilnehmer*innen angepasst.

Praktische Übungen: Eigene Körpersignale wahrnehmen, Wheel of Consent, Körpersprache einsetzen, praktische Sätze, Rollenspiele, Exit-Strategien,…

Theorie: Gehirnhälften, “romantische” Bilder: alt versus neu, Bedürfnisse versus Wünsche, Fantasie versus Realität, Konsens in Mehr-Personen-Settings,…

Termin: Samstag, 30. November 2019 10:00 – 18:00 Uhr
Ort: Schwelle Wien, Tellgasse 25, 1150 Wien
Kosten: 60 Euro pro Person
Anmeldung

Feministische Körperarbeit

Leider gibt es derzeit wieder vermehrt anti-feministische Strömungen, und diesen möchte auch ich entgegen wirken. Auch nach #MeToo gibt es immer noch nicht ausreichend Initiativen, die der Gewalt an Frauen entgegen wirken. Was aber leichter umzusetzen ist, ist weiterhin queerfeministische Frauen-Ermächtigungs-Arbeit zu machen. Selbst-Entdeckung und Selbst-Ausdruck führen zu mehr Selbst-Bewusstsein und dazu, mehr spüren zu können, und mehr Spaß zu haben.

Workshop: Grenzen schenken, Konsens üben

Wir kennen es alle – manchmal fällt es schwer, etwas auszusprechen: ein Wunsch, eine Bitte, eine Grenze, ein Gefühl, ein Unsicherheitsgedanke,… im Kopf kreisen die Gedanken.

Wenn du dir eine dieser Fragen immer wieder stellst, dann sind Konsens-Übungen etwas für dich:
Woher weiß ich denn, was ich will und was ich nicht will? Wie spüre ich, ob mir etwas gut tut? Wie kann ich “Nein” sagen? Wie kann ich jemanden abweisen, ohne die Person zu kränken? Wieso fällt es mir so schwer “Nein” zu sagen? Wie sage ich, dass eine Berührung noch nicht ganz so ist, wie ich sie gerne hätte? Was mache ich, wenn ich merke, dass ich etwas doch nicht will?

Methode:
Der Inhalt wird flexibel an die Bedürfnisse der Teilnehmer*innen angepasst.

Praktische Übungen: Eigene Körpersignale wahrnehmen, Wheel of Consent, Körpersprache einsetzen, praktische Sätze, Rollenspiele, Exit-Strategien,…

Theorie: Gehirnhälften, “romantische” Bilder: alt versus neu, Bedürfnisse versus Wünsche, Fantasie versus Realität.

Meine Workshops sind für alle denen es schwer fällt, ihre Grenzen zu spüren, zu kommunizieren, oder durchzusetzen. *Frauen, Inter* und Trans*-Personen sind besonders herzlich eingeladen.

Falls du möchtest, dass ich für dich und deine Freund*innen oder im Rahmen eines Festivals diesen Workshop halte, schreib mir eine Nachricht!

Sommer-Special

Im Sommer mache ich nur eine kurze Pause von 12.-19. Juli 2019.

Ich liebe nämlich meinen Job! Bodywork ist spannend und direkt. Emotional tiefgründig und hoch motivierend, neugierig zu bleiben.

Die Sonne scheint, und du willst am liebsten draußen sein? Du musst nicht verzichten. Als Sommer-Special bekommst du zu jeder Sitzung einen Eis-Gutschein geschenkt! Die Praxis ist Nähe Friedensbrücke. Nach der Session kannst du am Donaukanal spazieren gehen, dir ein veganes oder nicht-veganes Eis am Schwedenplatz gönnen, oder mit der U-Bahn gleich weiter auf die Donau-Insel fahren.

Foto Credit: Priscilla Du Preez

Für Vereine und Bildungseinrichtungen

Ich biete Vorträge und Workshops für Vereine und Veranstaltungsorte an. Als langjährige Aktivistin bringe ich Know How und persönlichen Erfahrungen mit, und binde auch die Zuhörenden und Teilnehmenden mit Übungen mit ein, sodass es immer eine inspirierende Zeit ist, die wir miteinander verbringen!

Länge und Format passe ich gerne an die jeweilige Gruppe an!

Bitte schreib mir ein E-Mail für eine unverbindliche Terminanfrage!

Workshop: Alternative Beziehungsformen

Mingle-Sein, offene Beziehungen, Polyamorie, Swingen, BDSM-Beziehungen, Polyfidelity, Don’t Ask Don’t Tell Arragements, Beziehungsanarchie und vieles mehr – heutzutage gibt es immer mehr nonmonogame Liebesbeziehungen. Diese Vielfalt kann verwirrend und überfordernd sein.

Was steckt hinter diesen Begriffen? Was sind die Vorteile und was sind die Herausforderungen, die sie mit sich bringen? Wie geht es uns, wenn wir mit Beziehungsformen konfrontiert sind, die nicht unseren eigenen Vorstellungen entsprechen?

Zielgruppe:

Dieser Workshop richtet sich besonders an Bildungsinstitutionen, Berater*innen, Sozialarbeiter*innen, öffentliche Einrichtungen, NGO’s. Er ist auch geeignet für Kulturvereine, die zur Diskussion über alternative Beziehungsformen anregen möchten.


Workshop: Zeitmanagement für konsensual Nonmonogame

Nonmonogamie bringt eigene Herausforderungen mit sich. Zeit ist eine kostbare Ressource, die zentral für das Wohl von Beziehungen ist. Das eine Date hat länger gedauert als gedacht, am nächsten Tag fehlt die nötige Aufmerksamkeit für die andere Partnerin, nach zwei Wochen ununterbrochen unter Menschen merkt sie, sie bräuchte dringend Zeit für sich alleine und weiß nicht, wo ihr der Kopf steht. Sarah ist frisch verliebt in Nora, und Martha merkt, dass sie mit Nora nur noch Alltag verbringt. Diese und ähnliche Szenarien sind typisch. Welche Vereinbarungen wir darüber treffen, wie wir unsere Zeit miteinander in Beziehungen verbringen, ist entscheidend für die Qualität, die unsere Beziehungen bekommen können.

In diesem Workshop werden hilfreiche Tools für Entscheidungen und Kommunikationsabläufe in nonmonogamen Beziehungssituationen vorgestellt und besprochen. Von Reflektionsfragen zu geteilten Kalendern bis hin zu Selbstfürsorge-Maßnahmen werden verschiedene Strategien präsentiert.

Zielgruppe:

Dieser Workshop richtet sich primär an Nonmonogame und Nonmonogamie-Interessierte, und an die, die eng mit Nonmonogamen zusammenleben /-arbeiten, und die Situation ihrer Mitmenschen besser verstehen möchten. Dieser Workshop kann auch in abgewandelter Form auch für Personen angeboten werden, die im psychosozialen Bereich mit nonmonogam Lebenden arbeiten.


Vortrag + Fragestunde: 7 Strategien aus 7 Jahren Polyamorie

In diesem Vortrag stelle ich sieben Erkenntnisse und darauf folgende Strategien vor. Erheiternd, philosophisch und praktisch werden hier die Lebenserfahrungen geteilt. Manch eine*r wird lachen und nicken, manch eine*r sich vielleicht vor den Kopf gestoßen oder verwirrt fühlen. In der anschließenden Fragestunde können mir die Anwesenden persönliche und allgemeine Fragen stellen.

Zielgruppe:

Der Vortrag richtet sich insbesondere an Personen, die gerade ihre ersten Erfahrungen mit Mehrfachbeziehungen machen und an Kulturvereine, die Erzählungen aus meinem persönlichen Leben hören möchten.


Toxische Polymuster

Ist alles, was Polyamore tun, immer liebevoll? Nein. Es gibt durchaus auch „toxische“ Verhaltensmuster, die bei genauerem Hinsehen nicht das Wohl aller Beteiligten zum Ziel haben. Wie du diese erkennst und vermeidest, werden wir gemeinsam brainstormen und analysieren.

Workshop-Format:

Moderierte Diskussionsrunde mit Zeitlimits pro Wortbeitrag. Regeln: keine Diskussion zu spezifischen Erlebnissen, keine Lebensgeschichten und besonders keine rhetorischen Untergriffe.

Ablauf pro Thema:
Ausgangssituation wird von der Moderation beschrieben.
Verhaltensmuster wird von Moderation dargestellt.
Diskussion: Was können Gründe für dieses Verhalten sein?
Diskussion: Was können ungesunde/unkonsensuale/negative Nebeneffekte dabei sein?
Diskussion: Was wäre eine Alternative zu diesem Verhalten?

Zielgruppe:

Dieser Workshop richtet sich sowohl an unerfahrene als auch an erfahrene polyamore Personen.
Er kann auch in abgewandelter Form als Vortrag für Personen, die im psychosozialen Bereich arbeiten, angeboten werden. Im Rahmen des Vortrags werden die toxischen Verhaltensmuster detaillierter dargestellt und können dann genauso besprochen werden, mit einem noch stärkeren Fokus darauf, auf welche Weise Klient*innen unterstützt werden können, wenn ihre Partner*innen toxisches Verhalten aufweist und sie darunter leiden.


Bitte schreib mir ein E-Mail, für eine unverbindliche Preis- und Terminanfrage!