Konsens ist das magische Wort der sexpositiven Räume, und das ist gut so. Doch wie funktioniert Konsens? Konsens will gelernt sein.

In diesem Kurs geht es darum, zu lernen und zu üben, sich und anderen Leuten etwas Wunderbares zu schenken: Grenzen, Ablehnungen und Klarheit.

Wenn du dich immer wieder fragst:
Woher weiß ich denn, was ich will und was ich nicht will? Wie spüre ich, ob mir etwas gut tut? Wie kann ich “Nein” sagen? Wie kann ich jemanden abweisen, ohne die Person zu kränken? Wieso fällt es mir so schwer “Nein” zu sagen? Wie sage ich, dass eine Berührung noch nicht ganz so ist, wie ich sie gerne hätte? Was mache ich, wenn ich merke, dass ich etwas doch nicht will?

Zielgruppe:
Alle, denen es schwer fällt, ihre Grenzen zu spüren, zu kommunizieren, oder durchzusetzen.
*Frauen, Inter* und Trans*-Personen sind besonders herzlich eingeladen. Bitte um Kontaktaufnahme, falls die Kosten zu hoch sind.

Methode:
Der Inhalt wird flexibel an die Bedürfnisse der Teilnehmer*innen angepasst.

Praktische Übungen: Eigene Körpersignale wahrnehmen, Wheel of Consent, Körpersprache einsetzen, praktische Sätze, Rollenspiele, Exit-Strategien,…

Theorie: Gehirnhälften, “romantische” Bilder: alt versus neu, Bedürfnisse versus Wünsche, Fantasie versus Realität, Konsens in Mehr-Personen-Settings,…

Termin: Samstag, 30. November 2019 10:00 – 18:00 Uhr
Ort: Schwelle Wien, Tellgasse 25, 1150 Wien
Kosten: 60 Euro pro Person
Anmeldung